Mittelwerte und Summen

Anmerkungen vom 11. Juni 2020

Wie schon im Mai die "Eisheiligen", so schien sich auch im Juni die "Schafskälte" an den Kalender der Bauernregeln halten zu wollen.
Pünktlich mit dem 4. Juni änderte sich das Wetter und die Temperaturen gingen spürbar nach unten. Gleichzeitig fiel nach länger Trockenheit endlich erster Regen.
Die trockenen und kalten Luftmassen aus östlichen Richtungen wurden gegen feuchte Meeresluft, vorwiegend aus Nordwesten ausgetauscht.
Im ersten Drittel dieses Monats fielen hier an vier Regentagen allerdings auch nur 15,4mm. Das Soll für den ganzen Monat liegt bei 98mm!
Zum Ende dieser ersten Dekade erreichte feuchte und mildere Luft aus dem Südosten auch den Westen von NRW, was sich aber eher bei den Temperaturen als beim Niederschlag zeigte.
Im Durchschnitt lagen die ersten 10 Tage mit 15 Grad 0,8 Grad unter dem Klimawert. Aber wir sprechen ja erst über das erste Drittel dies Monat.
Nach der ECMWF-Prognose sollte sich die Regenbilanz in der zweiten Dekade in Solingen um ca. 28mm verbessern.
Vermutlich bleiben wir aber doch in diesem Monat deutlich hinter dem Regensoll zurück. Die ECMWF-Prognose vom 8.6. rechnete bis zum Monatsende für unsere Region mit noch 60 bis 70mm Niederschlag.

Auf Nachfragen werde ich gerne antworten!

Anmerkung vom 17. Juni 2020

Weil ich anerkennen muß, daß die Berechnung der durchschnttlichen Windrichtung nur mit sehr komplizierten mathematischen Berechnungen erfolgen kann, habe ich heute eine Änderung an dieser Tabelle vorgenommen.
Eine Berechnung mit meiner Exell-Tabelle führt in die Irre. Das Endergebnis wird meinem Wetterprogrammm Weather Display entnommen.
Hier ist die Grafik der Windrose vom 1. 06. bis gestern 24 Uhr.

Anmerkungen vom 21. Juni 2020

Erst am 13. Juni, dem dritten Tag dieser zweiten Juni-Dekade stiegen die Temperatur-Mittelwerte über die für Juni erwarteten 15,8°C hinaus. Am Ende dieser Dekade lagen sie 0,9 Grad darüber.
Der Niederschlag für Juni lag hier allerdings mit 29,6mm 70% unter den Erwartungen. Nur gewittrige Niederschläge könnten diesen Trend noch leicht beeinflussen. Aber die erwarte ich bis zum Monatsende kaum.
Die erste Hälfte des Jahres ist fast rum, aber bis jetzt ist das Regensoll (1036mm) nur mit rund 34% der Jahressumme (349,9mm) erfüllt. (Millimeter-Angaben sind gleichbedeutend mit Liter/qm)
Vielmehr ist mit dem Ende der "Schafskälte" ein deutlicher Temperatur-Anstieg zu erwarten. "Heisse Tage" mit 30°C und sogar "Tropennächte" mit über 20°C werden uns in Aussicht gestellt.
Den "Siebenschläfer-Tag" am 27.6. sollten wir aber nicht überbewerten. Nach der Reform des Gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 sind dem Kalender zehn Tage hinzugefügt worden.
Die alte Bauernregel müßte sich also eher am vorherrschenden Wetter um den 10. August orientieren. Die Trefferquote dieser Bauernregel bestätigte sich in unseren Breiten nur mit 55%.

Anmerkungen vom 2. Juli 2020

Zum Monatsende und mit der dritten Juni-Dekade schloß der Juni 2020 mit Steigerung des Klimawertes von 2,2 Grad ab. Der neue Temperatur-Mittelwert an dieser Station betrug damit 18,0 Grad.
Wie auch im vergangenen Jahr bot der Juni 15 Regentage. Im vergangenen Jahr hatte der Juni an dieser Station 45,2mm Niederschlag, in diesem Monat wurden es 45,0mm.
Diese Regensummen entsprachen nur 46% der für einen Juni hier als "normal" erwarteten Regensumme von 98mm.
in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fiel nur 35% des Jahres-Solls von 1036 Liter/qm.
Am 1. Juli startete der neue Monat unter ganz anderen Vorzeichen. Gestern fielen hier mehr als 24 Liter Regen auf den Quadratmeter, die allerdings um ca. 17 Uhr auch als Starkregen runterkamen
Kaum die Hälfte (53%) der Sonnenstunden des Vorjahres wurden im Juni 2020 hier erzielt.

Auf Nachfragen werde ich gerne antworten!

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