Mittelwerte und Summen



Anmerkungen zur 1. Juni-Dekade 2021

Die erste Juni-Dekade zeigte sich hier meist von ihrer sonnigen Seite. Die sonnigen Phasen an meiner Station lagen 85% höher als in der ersten Juni-Dekade 2020
Die Niederschläge von vier "Regen-Tagen summierten sich auf ganze 4,6mm. In der ersten Juni-Dekade des vergangenen Jahres waren es hier an ebenfalls vier Tagen 15,4mm.
Die wenigen Gewitter zeigten sich hier eher nur durch ein abendliches Flackern der Wolkendecke.
Anders als der kühle und feuchte Mai erfreute uns der Juni durch sommerliche Temperaturen. Nur der 7. Juni blieb mit seiner Höchsttemperatur von 17,4°C unter der 20-Grad-Marke.
Fünf von zehn Tagen konnten mit Höchstwerten von mindestens 25°C als "Sommertage" verzeichnet werden.
Schloß der Mai noch mit einer um 2,2 Grad zu niedrigen "Normal"-Temperartur, so lag nach den ersten zehn Juni-Tagen dieser Wert um 2,8 Grad über dem "Normal"-Wert.
Während der Norden und zeitweise auch der Süden von Tiefdruck beeinflusst waren, kam unser Wetter oft von östlichen Hochdruck-Systemen.
Auch die zweite Juni-Dekade wird durch sommerliches Wetter geprägt werden.

Anmerkungen zur 2. Juni-Dekade 2021

Bevor hier heute Morgen um 5 Uhr 33 (MESZ) der astronomische Sommer begann, zeigte sich auch die zweite Juni-Dekade meist von ihrer hochsommerlichen Seite.
Nur an zwei dieser 10 Tage blieb die Temperatur unter 25 Grad, aber immer über 20 Grad. Vier dieser acht "Sommertage" waren sogar "Heisse Tage" mit Höchstwerten über 30°C.
Die erste Dekade war schon 2,8 Grad wärmer als normal. Nach zwei Dekaden ist der Juni 2021 inzwischen 4,2 Grad wärmer als "normal".
Nach zwei Dekaden liegen die sonnigen Stunden an meiner Station 84% über dem Juni 2020.
Der Bodenwind auf 10 Meter Höhe kam vorwiegend aus östlichen bis südöstlichen Richtungen. Zum Ende dieser zweiten Juni-Dekade strömte in der Höhe heisse Luft aus Afrika zu uns.
Zwischen dem Golf von Biskaya bis hinauf zum Norden Norwegens konnten sich Tiefdruckgebiete bilden. An deren Ostflanke wurde die heiße Luft nach Norden gelenkt.
Damit wurde zum Ende der Dekade und vor dem Beginn des eigentlichen Sommers ein durchgreifender Luftmassenaustausch in die Wege geleitet.
Eine Gewitterfont zog in der Nacht auf den 20. Juni von Südwest nach Nordost. Nach acht trockenen Tagen fielen am 19. abends 0,4mm und in der Nacht auf den 20. 16mm Niederschlag
Andere Stationen im Bergischen und Oberbergischen Land hatten mit dem Gewitter 40 bis 60 Liter Regen abbekommen.
In der nachfolgenden Nacht, und damit schon zur dritten Dekade zählend, fielen hier und in Solingen-Ohligs binnen einer Stunde 30 bis 31 Liter Regen auf den Quadratmeter,

Anmerkungen zur 3. Juni-Dekade 2021

Mit dem Beginn der dritten Juni-Dekade stellte sich Wetterlage vorübergehend auf eine schwache Hochdruck-Lage um.
Der Bodenwind kam vorwiegend aus nordöstlichen bis östlichen Richtungen. Von dort kam für ein paar Tage trockenere Luft,
die auch die Höchsttemperaturen an vier Tagen über die 25-Grad-Marke anhob. Die mittlere Tagestemperatur der dritten Dekade stieg 4 Grad über den Normalwert.
Nach dem erneuten Wetterumschwung zum Monatsende sank die gemittelte Juni-Temperatur mit 19,6 Grad auf 3,4 Grad über dem Normalwert.
Der Deutsche Wetterdienst kam an seinen Messstellen in NRW auf einen Mittelwert von 18,9°C.
Zum Beginn und auch zum Ende der dritten Dekade gab es jeweils zwei Regentage,
die zusammen rund 56 von rund 77 Liter Gesamt-Niederschlag einbrachten.Die Gesamt-Summe blieb aber 20% unter dem Juni-Soll.
Von Gewitter-Schäden blieb Solingen weitgehend verschont.
Im Vergleich zum Vorjahr schien die Sonne an dieser Station 20% mehr als im Juni 2020.
An den DWD-Stationen in NRW ergaben sich rund 15% mehr Sonnenstunden als im Juni 2020.

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